Als Fuhrpark werden die Fahrzeuge von einem Unternehmen bezeichnet, das dieses für verschiedene Anlässe auf das Gewerbe angemeldet hat. Es handelt sich hier bei einem Unternehmen, das seine Produkte selbst zu den Kunden fährt, um LKWs, aber auch um PKWs, die den Mitarbeitern dazu dienen zu einem Geschäftstermin zu kommen. Mit einem Fuhrpark macht sich ein Unternehmen unabhängiger, zum Beispiel von Mietwagenunternehmen oder von Speditionen und auch von öffentlichen Verkehrsmitteln wie der Bahn. Die Fahrzeuge des Fuhrparks stehen dabei unter dem Fuhrparkmanagement, das sich unter anderem um die Disposition der LKW-Fahrten, aber auch um Termine in Werkstätten und den TÜV kümmert. Hier gibt es die genaue Definition im Wirtschaftslexikon auf arbeitdigital.de.

Was sind die Tücken beim Fuhrparkmanagements?

Die Aufgaben von einem Flotten- bzw. Fuhrparkmanagement sind sehr vielfältig. Aus diesem Grund werden auch viele Mitarbeiter benötigt, die ganz unterschiedliche Kenntnisse haben. Zum Fuhrparkmanagement sollten vor allem Mechaniker gehören, die kleinere Reparaturen, die nicht entscheidend sind für die Garantie oder Wartungsarbeiten, wie das Nachfüllen von Öl in den Motor etc. vornehmen können. Derartige Reparaturen und Wartungen müssen natürlich gründlich koordiniert werden. Es geht zum Beispiel nicht, dass ein Mechaniker gerade festgestellt hat, dass ein LKW der Flotte über einen größeren Schaden verfügt, der sofort in einer Fachwerkstatt repariert werden muss ohne dass dafür die Disposition informiert wird. Denn dieser LKW ist in der Regel für den Transport der Waren vorgesehen, wobei dieser aber ausfällt. Eine stetige Zusammenarbeit des Fuhrparkmanagements mit auch anderen Abteilungen des Unternehmens ist daher unerlässlich.

Sonderfall Elektro Autos

Mit dem Aufkommen des Boons von Elektro Autos haben auch immer mehr Unternehmen diese in ihren Fuhrpark integriert. Allerdings kamen bzw. kommen mit dem Erwerb von Elektro Autos im Fuhrpark bzw. Fuhrparkmanagement auch einige Probleme auf. Grund dafür ist, dass die Elektro Autos keine so große Reichweite haben wie ein Benzin- oder Diesel-Fahrzeug, das prall gefüllt ist mit Kraftstoff. Elektro Autos haben eine nur sehr geringe Reichweite, bis sie wieder aufgeladen werden müssen. Im Fuhrpark können Elektro Autos daher nur nützlich sein, wenn es bei den Anforderungen durch die Mitarbeiter in einem Unternehmen viele gibt, die das Fuhrparkfahrzeug nur für eine Fahrt mit geringer Reichweite benötigen für einen Kundentermin. Elektro-LKWs gibt es noch nicht und für Vans gilt das Gleiche, wie für die PKWs. Zudem müssen auf dem Gelände, wo die Fahrzeuge stehen, auch ausreichend viele Ladestationen für die Elektro Autos vorhanden sein. Das nimmt zum einen Platz weg und zum anderen ist es auch ein Kostenfaktor. Ob sich Elektro Autos in der Flotte lohnen für ein Unternehmen, muss zuvor gut überlegt werden.

Ab wann lohnt sich ein Flottenmanagement

Das Flotten- bzw. Fuhrparkmanagement lohnt sich schon ab einer geringen Anzahl von LKWs, auf deren guten Zustand stets geachtet werden muss und auch wenn es nötig ist PKWs vorzuhalten für Fahrten von Mitarbeitern zu Geschäftsterminen oder zum Standort des LKWs, wenn es um einen Fahrerwechsel geht. Wichtig ist, dass das Flotten- bzw. Fuhrparkmanagement alles im Blick hat – von der Disposition, also welche Fahrzeuge wo und wann unterwegs sind, bis zur Wartung und zum TÜV, damit sichere Fahrten möglich sind für die Mitarbeiter.